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Insights Zu Freundschaftsdiensten

Expertentipps & Kunden-Insights zu Freundschaftsdiensten

Kam auf dich auch schon mal ein Freund, ein Bekannter oder ein Familienmitglied zu und hat dich um vielleicht sogar kostenlose Hilfe durch deine Dienstleistung als Designer gebeten? Oft ist es gar nicht so leicht, darauf direkt eine Antwort zu haben und sich überhaupt eine Meinung dazu zu bilden. Wie geht man mit solchen Anfragen zu Freundschaftsdiensten um?
Wie helfen sie deinem Business auf die Sprünge?

Genau darüber habe ich in den vergangenen zwei Wochen mit verschiedenen Interview-Gästen auf meinem Freelance Designer Podcast gesprochen. Die wichtigsten Learnings daraus will ich dir natürlich nicht vorenthalten! Tada!

 

Learning #1: Wie interessant ist der Auftrag für dich?

Die erste Frage, die uns unser Bauch eh stellt. Hab ich Bock? Gehen bei mir alle Lichter an? Ein laues Flimmern? Und dann gehen oft die Zweifel los: Aber ich will ja Geld mit dem verdienen, was ich tue. Ist es schlau, meine Dienstleistung kostenlos herzugeben? Tja, nicht nur money rules the world. Vielleicht bringt dir der Auftrag einen guten Kontakt, Erfahrung im Umgang mit Kunden, Weiterempfehlung, Lernen neuer Skills…Schau mal, wie groß der entstehende Mehrwert für dich und dein Business sein kann.  

 

Learning #2: Deine Arbeit braucht Zeit. Weiß dein Gegenüber, wie viel Aufwand drin steckt?

Projekt-Check: Oft weiß unser Gegenüber nicht, wieviel Aufwand das Projekt haben wird. Das kann er auch nicht wissen, weil es nicht sein Job ist 😉 Wenn auch du nicht auf Anhieb abschätzen kannst, ob du das Projekt wuppen kannst, höre gern in die Folge “Projekt-Check: Bist du richtig für den Job?” rein.

Hier gehts zum Link: http://freelancedesignerpodcast.de/projekt-check-bist-du-richtig-fuer-den-job/

Dort findest du alle Antworten und eine step by step Frageliste, die dir schnellen und genauen Überblick verschafft. Kommuniziere offen und ehrlich, welchen Aufwand du einschätzt und überlege  dir, ob der Deal für dich klar geht.

Ressourcen sparen: Zudem macht es hier Sinn, deine Ressourcen vor Beginn der Zusammenarbeit etwas zu schonen – wenn du noch nicht genau weißt, ob du den Deal eingehen willst. Bevor du mit deinem vermeintlichen Kunden ins erste Briefing gehst, kannst du ihm Links zu Pinterest, Behance, Instagram und Co. schicken, damit er dir schon mal eine Übersicht der gewünschten Designs zusammenstellen kann. So kannst du schneller und einfacher abschätzen, wie umfangreich der Auftrag wird und ob du ihn erfüllen kannst.

 

Learning #3: Bestimme deine Freundschaftsdienst-Grenze

Finde deinen eigenen Standpunkt: Wo ist für dich persönlich ein Unterschied? Wer kann von dir einen Freundschaftsdienst beanspruchen? In meiner wundervollen Freelance Designer Podcast Community auf Facebook kommentierte ein Mitglied: ”Ich halte mir 10% meiner Arbeitskraft für kostenlose Arbeiten frei. Diese können ehrenamtlich sein oder eben auch mal für Freunde. Ich finde es gut, mit meiner Arbeit auch Gutes tun zu können.” Eine spannende Sicht oder? Sie hat für sich einen Weg gefunden und eine Grenze festgelegt. Ebenso kenne ich eine Fotografin, die ganz klar nur ihrer Familie mit Freundschaftsdiensten “aushilft”. Hierzu haben auch meine Interview-Gäste einiges zu sagen gehabt.

Höre gern mal rein:

Hier das Interview mit Sina Ohlemann: http://freelancedesignerpodcast.de/teil-1-kannst-du-mal-wie-du-mit-freundschaftsdiensten-umgehen-kannst/

Und das Interview mit Sven Geske und Luise Giggel:




Setze deine Grenze: Nur wenn du weißt, wem du helfen möchtest und wo deine Grenzen liegen, kannst du diese auch kommunizieren. Überlege dir ebenso, wie viel Zeit du in den Auftrag investieren kannst und willst. Manchmal ist die 7te Korrekturrunde weit über das gedachte Ziel hinausgeschossen. Da willst du nicht landen. Plane vorher und halte für dich fest, wo deine Grenze liegt.

Kleiner Schubs am Rande: Grenzen sind nichts Schlechtes. Sie fühlen sich mal blöd an. Viel blöder wirds aber, wenn du in einem Design-Job “gefangen” bist, der dich unglücklich macht. Oder? 😉

Preise klar kommunizieren: Wenn du einen bezahlten(!) Auftrag für einen Freund machen willst, kommuniziere vorher deine Konditionen und halte alles schriftlich fest. So gibt es am Ende kein böses Erwachen. Man sagt so oft “bei Geld hört die Freundschaft auf” – lass es nicht soweit kommen. Behandelt euch gegenseitig wie Geschäftspartner und versucht, die Freundschaft in diesen Momenten außen vor zu lassen. Wenn dich jemand bezahlt, ist er dein Kunde – und das ist die perfekte Gelegenheit dein Können zu beweisen.  Wenn du nicht genau weißt, wie du deinen Tagessatz überhaupt bestimmen kannst, dann höre gern mal in diese Folge rein:
http://freelancedesignerpodcast.de/wie-du-deinen-tagessatz-bestimmen-kannst-interview-mit-melchior-blaese/

 

Setze bei Rabatten prozentual deine Untergrenze: Yes! Rabatt geben ist voll in Ordnung. Wenn du weißt, was dein Rahmen dabei ist. Hier spielt übrigens auch immer wieder das Thema Money Mindset rein. Fühlst du dich unwohl, für deine Designaufträge eine angemessene Vergütung zu verlangen? Dann könnte das Thema etwas für dich sein.

 

Was geht vor? Bezahlte Aufträge oder Freundschaftsdienste?

Ich denke die Antwort ist oft klar. Wenn du gerade dabei bist, deine Selbständigkeit als Designer/in aufzubauen, dann werden Freundschaftsdienste wohl auch zum Aufbau des Portfolios dienen können. Wenn du aber eigentlich ausgelastet bist mit deinen bezahlten Kundenaufträgen, wird der Freundschaftsdienst wohl eher on the side passieren. Lass dein Gegenüber auch wissen, wie viel Aufmerksamkeit er erwarten darf.

 

# Roundup

Ich denke das Wichtigste an der ganzen Nummer ist: Wisse, was du willst und kommuniziere genau das. Der Weg dahin ist vielleicht nicht der Leichteste, aber eine schöne Reise sich selbst kennenzulernen, die Dienstleistung und Kommunikation zu üben.

 

Wenn du jetzt denkst: “Hey, so ein Reminder mit fünf knackigen Fragen zur Entscheidungshilfe Pro oder Kontra Freundschaftsdienst wäre klasse!” dann hab ich genau DAS für dich! Ich Fuchs!

Wie du die Liste bekommst? Sie ist Teil des wunderbaren WhatsApp Newsletters, über den ich zwei mal pro Woche (nicht öfter) dir direkt auf dein Telefon die aktuelle Podcast Episode als Link zusende – PLUS all die extra-Schmankerl wie die oben genannte Check Up-Liste.

Zwei Optionen zur Anmeldung:

  1. Gehe auf www.freelancedesignerpodcast.de und trage direkt im oben stehenden Fenster deinen Namen und deine Telefonnummer ein. Daraufhin nehme ich dich in unsere Gang auf und sende dir die Liste als Bild zu.
  2. Speichere meine Nummer 015203651505 ab und schicke mir per WhatsApp eine kurze Nachricht. Danach nehme ich dich mit auf und du bekommst die Liste als Bild.

That’s it! Happy Day für dich!

Deine Lisa

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