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Personal Branding

Wie du Personal Branding für dich nutzen kannst

Ich gebe am 16.02.2018 in Berlin einen Workshop zum Thema Personal Branding. Dabei gehe ich mit einer Gruppe von maximal 20 Teilnehmern durch verschiedene Übungen und filtere mit dir ganz gezielt deine persönliche Marke innerhalb von drei Stunden Workshop heraus. Mehr erfahren!

Seitdem ich begonnen habe, mich mit dem Thema Branding und Markenaufbau als Designerin für Gründer zu beschäftigen, faszinierte mich immer wieder der so oft genannte wichtigste Erfolgsfaktor: Mach deine Marke menschlich.

Dann erschien das Thema Personal Branding auf meinem Horizont. Tatsächlich menschliche Marken. Wahnsinn. Aber: Was ist das überhaupt, wie funktioniert das? Darum gehts in der aktuellen Folge.

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“You’re branded, branded, branded” schrieb Tom Peters 1997 in einem Artikel zum Thema und legte damit den Grundstein für die Theorie. Das Ziel dahinter: Menschen – Individuen – vermarkten. Sie für etwas bekannt machen. Und damit ihre Selbständigkeit auf vielen Ebenen fördern.

Hier steht besonders im Fokus ein Netzwerk aufzubauen, in dem die Person für ihre geplanten Werte und Angebote bekannt ist. Dieses Netzwerk empfiehlt die Person weiter und ermöglicht es so, Kundenakquise zu vereinfachen. Sobald ein Mensch immer wieder mit einem bestimmten Thema in Verbindung gebracht wird, beginnt er als Profi zu gelten. Profis haben höhere Tagessätze / Gagen / Gehälter. Zack, schon ist der Mensch, der sich selbst ständig ins Rampenlicht stellt, reich.

Leider ist das nicht wirklich so. Es gehört doch einiges dazu, vor allem Zeitaufwand.

 

Wofür wird Personal Branding genutzt?

Wie also eben schon erzählt geht es beim Personal Branding darum, seine Selbständigkeit (in unserem Falle) auf verschiedenen Gebieten voran zu bringen. Diese sind vor allem: Netzwerkaufbau, Expertenstatus erlangen, Verbesserung der Auftragslage, Erhöhung des Einkommens, Steigerung der Bekanntheit.

Es geht also darum, dass eine große Masse von Menschen weiß, was dein Produkt ist und dir hilft, dieses zu empfehlen oder es selbst zu konsumieren. Alle berühmten oder bekannten Menschen haben eine Personenmarke. Sie stehen öffentlich für etwas.

Die eigene Personal Brand ist also ein öffentliches Profi-Ich, das bestimmte Dinge anbietet – in unserem Fall das Design. Jetzt denkst du sicher: Ja schön und gut. Aber ich will ja auch kein Star werden – nur von meiner Selbständigkeit leben können. Schauen wir uns also nach den Basics das wirklich Interessante an:

Netzwerk: Was Personal Branding können soll, ist dich bei Aufbau deines Netzwerks zu unterstützen.

Als Freiberuflerin hat mir nichts so sehr geholfen, wie mein Netzwerk. Das ist vor allem dadurch entstanden, dass ich vor meiner Gründung in verschiedenen Unternehmen gearbeitet habe und viele der ehemaligen Kollegen nun auch für andere Firmen arbeiten oder ebenfalls Selbständig sind.

Mein Netzwerk hat mir immer wieder den Start in eine neue Zeit vereinfacht – weil es schon Menschen gab die meiner Arbeit vertrauten. Bei denen ich im Kopf als “Die Designerin, die mir mit meinem Problem helfen kann oder eine andere Lösung für mich findet” abgespeichert war. Ich habe aber erst richtig mit dem Netzwerken begonnen, als ich nur noch freiberuflich unterwegs war und auch das hat mir einige Jobs beschert.

Frag dich selbst mal: Woher kommt der Großteil deiner Aufträge? Brauchst du ein gutes Netzwerk? Könnte dir eine Erweiterung des Netzwerks helfen?

Wichtig wäre hier mal darüber nachzudenken, woher du bisher spannende Kontakte gewinnen konntest und wie du das noch ausbauen kannst.

Steigerung der Bekanntheit

Ein weiterer Faktor, auf den Personal Branding setzt ist das Bekannt werden für eine bestimmte Sache. Ich finde diese Idee spannend und arbeite tatsächlich auch damit. Nachdem ich mich als Designerin auf Gründer und Selbständige spezialisiert habe, habe ich mit meinem Take Off Day für eben diese Zielgruppe auch ein passendes Designprodukt entwickelt und mich damit sehr spitz positioniert. Genau für dieses Produkt möchte ich bekannt sein und habe denke ich gute Chancen, damit im Kopf der Menschen zu bleiben. Das wiederum hilft mir dabei, dass mich mein Netzwerk genau in diesen speziellen Fällen weiterempfiehlt.

Denk mal für dich darüber nach: Wofür bist du in deinem Netzwerk aktuell bekannt und wofür möchtest du bekannt sein? In welchen Fällen soll dein Netzwerk auf dich verweisen?

Spannender Weise spielt hier das Thema Positionierung auch immer wieder eine große Rolle. Höre dir dazu gern nochmal die Episode 10 mit Gudrun Wegener von Achtung Designer an, dort sprechen wir darüber warum du keinen Designbauchladen haben solltest und alles anbietest, sondern gezielt deine Kernkompetenz kommunizierst.

Verbesserung der Auftragslage

Nehmen wir noch mal den ersten und den zweiten Punkt zusammen: Ein breites Netzwerk fängt an, dich zu kennen und du wirst bekannter. Damit hast du automatisch einen weiteren Wirkungsradius und Menschen, die von deiner Dienstleistung oder Spezialisierung wissen. Dadurch ist es leichter, deine Auftragslage zu verbessern. Dafür ist es natürlich wichtig, das Netzwerk an der richtigen Stelle aufzubauen und auszubauen. Wenn die Menschen, die du kennenlernst, mit deiner Zielgruppe nicht in Berührung kommen, ist das alles wohl eher sinnlos.

Expertenstatus erlangen

Wenn man viel Content Marketing betreibt – also viele Inhalte zu einem speziellen Thema im Internet verbreitet und darüber hinaus Bücher schreibt und zum Beispiel Vorträge hält, wird das Netzwerk beginnen dich entweder für einen Idioten zu halten oder dich als Experten zu sehen. Das zweite ist wahrscheinlicher, wenn du das Thema Personal Branding richtig angehst. Und Hater gibt es immer. Ich finde aber, die dürfen nicht meckern, wenn sie es selbst nicht besser machen. Das Spannende am Expertenstatus ist, dass damit eine sichere Auftragslage und eine sehr wahrscheinliche Erhöhung des Einkommens einhergeht.

Wenn du jetzt denkst: „Hilfe, ich bin niemals Experte!“ dann mach dir keine Sorgen. Niemand wird als Experte geboren, da wächst man wohl einfach rein. Besonders wenn man sich intensiv und über lange Zeit mit einem bestimmten Thema beschäftigt, weiß man irgendwann einfach mehr dazu als andere Menschen.

Genauso geht es mir hier mit euch auf meinem Podcast. All die Themen die ich für euch aufbereite, gehe ich im Kopf von verschiedenen Seiten durch, recherchiere dazu und bilde mir meine eigene Meinung. Wenn ich mir vorstelle, das noch zwei Jahre zu machen dann bin ich definitiv Experte für den erfolgreichen Start von Freelance Designern!

Ich mag dich an dieser Stelle Fragen: In welchem Gebiet möchtest du gern Experte sein?

Ein spannendes Thema dazu ist auch die Theorie der T-Shaped Person. Dabei geht es um die Entwicklung der verschiedenen Skills von Arbeitnehmern.

Jetzt aber mal realistisch betrachtet: Wie viel Aufwand macht der Aufbau einer Personal Brand?

Ich würde sagen: Eine Menge. Es ist eben wie beim Aufbau einer Marke für ein Produkt oder einer Firma. Am Anfang steht erstmal die Positionierung, die Werte, die Ziele, das Styling. Und dann beginnt die eigentliche Arbeit. Dafür wird vor allem Content Marketing verwendet. Wie du dir vorstellen kannst, kostet es Zeit immer wieder Postings auf Social Media zu machen, eBooks zu schreiben oder auch wie ich hier Podcasts aufzunehmen. Eine Folge Podcast dauert mindestens zwei Stunden. Das ist nicht wenig Arbeit, wenn man das wöchentlich macht.

Was mich aber daran happy macht, ist dass ich so viel dazulerne. Ich setze mich aktiv mit dem neusten Marketing Methoden auseinander und kann darüber auch wieder mit meinen Kunden sprechen – weil ich Erfahrungswerte habe. Ich lerne wunderbare Menschen kennen und kann zeigen, was die Ergebnisse meiner Arbeit sind.

Zur Content Produktion gehört aber auch das Monitoring. Schauen, welche Inhalte gut ankommen und diese gezielt aufbauen und streuen. Mir persönlich macht das riesigen Spaß. Das ist so cool, weil man plötzlich messbare Zahlen in der Hand hat. Im Design ist alles immer schwammig und meinungsabhängig. Das ist es hier nicht. Bei meinem Podcast Provider kann ich zum Beispiel sehen, wie oft die Podcast Episoden abgespielt wurden. Die bisher am häufigsten gespielte Folge wurde ganze 1790 mal gehört. Da stelle man sich mal knapp 2000 Menschen in einem Raum vor, das ist doch verrückt! Das ist ein Feedback, dass mich sehr happy macht.

Ich freue mich sehr, dass ihr mir gern zuhört. Ein großes Danke von Herzen an dieser Stelle. Ich habe mir sehr gewünscht, diesen Wert hier kreieren zu dürfen und damit auf offene Ohren zu stoßen. Eben weil ich es mir früher zu Beginn meiner Selbständigkeit als Designerin ebenfalls gewünscht habe. Und an dem Punkt fängt es an, richtig Spaß zu machen.

Wenn du jetzt Bock hast, auch deine Personal Brand zu erschaffen aber nicht weißt wo du anfangen sollst, dann habe ich etwas für dich:

Ich gebe am 16.02.2018 in Berlin einen Workshop zu genau diesem Thema. Dabei gehe ich mit einer Gruppe von maximal 20 Leuten durch verschiedene Übungen und filtere mit dir ganz gezielt deine persönliche Marke innerhalb von drei Stunden Workshop heraus.

 Wir machen eine Mittagspause und starten danach direkt zwei Stunden in ein Coworking, in dem du beginnen kannst Inhalte umzusetzen, Ideen zu sammeln oder mich noch mal konkret um Rat zu fragen. Hier der Link zu dem Event.

So. jetzt aber mal Butter bei die Fische. Macht der ganze Aufwand überhaupt Sinn? Muss ich dabei wirklich mitmachen?

Eine liebe Hörerin von euch schrieb mir mal: Lisa, bitte stell öfter die schmerzhaften Fragen. Deshalb hier eine schmerzhafte Frage – auch für mich: Muss man den vermeintlichen Trend mitmachen und alles von sich nach Außen zeigen? Muss ich 10.000 Follower auf Instagram haben um von meiner Selbständigkeit leben zu können? Ich glaube nicht. Aber das ist auch nur ein Teil des Personal Branding. Wenn du regelmäßig Aufträge bekommst zu dem, was du besonders gut kannst, wenn du regelmäßig empfohlen wirst, dann ist alles gut, denke ich.

Aber dann hast du, ohne es zu merken, auch schon eine Marke aufgebaut und bist in deinem Netzwerk für etwas bekannt. Das Spannende an Personal Branding ist für mich, dass man diese Außenwirkung wie auch im Branding für Firmen so steuern kann und sollte. Wenn du Lust hast, einen Blog zu deinem Thema zu schreiben, einen Podcast zu starten, einen Newsletter mit deinen Gedanken zu verfassen oder direkt ein eBook zu schreiben dann denke ich: Do it!

Teste dich aus und wachse an den neuen Herausforderungen die du dir stellst. Eine Sache die ich dir dazu noch mitgeben will: Das, was du ins Internet stellst, sehen Menschen und machen sich dadurch ein Bild von dir. Überlege genau, was du teilen möchtest und wofür du dadurch bekannt sein willst. Egal, ob es nur ein Instagram Channel zum Spaß ist.

Noch ein kurzer Hinweis zu dem Workshop, den ich vorhin angesprochen habe:

Es wird am 6. Dezember eine 25%tige Überraschung in der Weihnachtskalender App von dem Freelancer Projektmanagement Tool goodlance geben. Da solltet ihr unbedingt reinschauen! Natürlich nicht nur an diesem Tag, denn die App hat ganz viele andere tolle Überraschungen bereit.

Als abschließendes Wort vielleicht noch gesagt: Durch mein Personal Branding konnte ich dich erreichen und dir hoffentlich etwas mitgeben. Ich begleite deine Reise. Und das finde ich wunderbar. Personal Branding ist nicht nur Marketing, sondern auch ein wundervolles Tool mehr von dem zu werden, was man wirklich ist.

Love,


deine Lisa

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