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Projekt Check

Projekt-Check: Bist du richtig für den Job?

Passend zum Thema Freundschaftsdienst habe ich eine kurze Liste für dich zusammengestellt, die dir alle wichtigen Infos über das Vorhaben deines Kunden liefern kann. So kannst du einfacher und leichter entscheiden: Ist das Projekt das richtige für mich? Schaffe ich es, die Nummer umzusetzen? Hör gleich mal rein!

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Vielleicht hast du dich auch schon mal gefragt: Hm, wie finde ich heraus ob ein Projekt das Richtige für mich ist bzw. ob du der richtige Designer für die Anfrage bist.

Aus dem aktuellen Thema Freundschaftsdienste und der dazugehörigen letzten Episode (Hier kannst du die letzte Folge anhören: http://freelancedesignerpodcast.de/teil-1-kannst-du-mal-wie-du-mit-freundschaftsdiensten-umgehen-kannst/) ist mir immer wieder aufgefallen, wie wichtig die eigene Achtsamkeit sich selbst und dem Kunden gegenüber ist.

Deine Ressourcen – also Zeit und Können – sind maßgeblich entscheidend, ob du den Auftrag sauber durchziehen kannst oder nicht.

Und damit du am Ende des Themas “Freundschaftsdienst” auch für dich nicht nur emotional entscheiden kannst ob du auf einen Deal eingehst, sondern auch rational abwägen kannst gibt es diese neue Episode.

Schauen wir uns den Prozess also einmal genau an: Der Kunde – in diesem Fall ein Freund / Bekannter / Familienmitglied kommt auf dich zu uns fragt dich um deine Unterstützung.

Dein Kopf rattert los, du möchtest gern direkt antworten können.

Hier mein erster Tipp und die Phase eins: Nimm dir Zeit, das Projekt überschauen zu können. Damit du weißt, wie du das tun kannst gibt es diese Folge.

Je nachdem in welcher Situation jemand auf dich zukommt, sorge dafür dass du genau verstehen kannst, worum es in dem Projekt wirklich geht.

So hast du eine Chance abzuschätzen, welchen Aufwand das Projekt für dich machen machen wird – aber auch um dein Gegenüber richtig beraten zu können.

Um dir die ganze Sache etwas zu vereinfachen habe ich hier einen kurzen Fragenkatalog für dich zusammengestellt, natürlich mit Erläuterungen dazu:

 

1. Was genau soll gestaltet werden?

 

Versuch erstmal einen groben Überblick zu gewinnen, was dein Gegenüber haben will und was er sich dabei wünscht. Verstehst du genau, was sich der Kunde vorstellt?

Manchmal ist es auch wichtig, mehr Informationen zum Background deines vermeintlichen Kunden zu bekommen: Was passiert in seiner Branche? Branche wichtig?

 

2. Was ist das Ziel der Gestaltung?

Hier geht es schon einen Schritt weiter Richtung Beratung. Wozu benötigt der Kunde die Gestaltung? Ist seine Idee sinnvoll? Hast du dazu vielleicht eine bessere oder weiterführende Idee?

Hier kannst du ganz offen mit deinem Kunden sprechen und das Gedachte hinterfragen. Manchmal kennt unser Kunde auch nicht alle die Marketingmittel oder Möglichkeiten, die vielleicht sogar noch besser passen könnten. Sollte die Idee gut passen, schau nochmal genau hin mit welcher Art von Gestaltung das Ziel tatsächlich erfüllt werden kann.

Wenn der Kunde sich einen kurzen Erklärfilm wünscht und die Zielgruppe darauf wahrscheinlich gut ansprechen wird: Wie muss das Video gestaltet sein?

Nach diesen ersten beiden Fragen passiert der erste Cut: Wenn du bei der Fragerunde feststellst: Moment, ich kann das gar nicht leisten – kannst du das deinem Kunden gegenüber direkt kommunizieren.

Wenn du keine Erfahrung im Videoschnitt hast und die doppelte oder dreifache Zeit brauchen würdest, um das Projekt umzusetzen, werdet ihr beide nicht glücklich miteinander.

Genau darin möchte ich dich hier bestärken: Wenn du merkst. dass die gewünschte Dienstleistung nicht zu deinem Skill-Set gehört, dann sag das auch.

Dein Kunde wird die Ehrlichkeit schätzen. Du kannst hier zudem immer jemanden empfehlen, der in diesem Fall helfen kann. Andere Designer aus jedem Spezialgebiet findest du zum Beispiel in der Freelance Designer Podcast Homepage 😉

Gehen wir nach dem Cut also nun in Fragerunde zwei. Du weißt, worum sich das Projekt handeln wird, was genau zutun ist und welches Ziel das Projekt hat.

3. Welche Ressourcen hat dein Gegenüber zur Verfügung?

Was kann er dir an Texten, Bildern etc liefern, mit dem du arbeiten kannst?

Braucht es einen extra-Service? Bildersuche kann zum Beispiel viel Zeit beanspruchen. Wenn der Kunde etwas spezielles braucht, müsst ihr ggf sogar nach einem Fotografen ausschau halten. Kannst du die Bilder machen? Rechne die Zeit mit ein.

Hier kannst du auch abklären, welche Materialien du von deinem Gegenüber benötigen wirst und ab wann derjenige diese zur Verfügung stellen kann. Auch das sollte in deiner Zeitplanung mit eingebaut sein.

4. Wann soll das Projekt fertig sein? Warum soll es bis dahin fertig sein?

Sagen wir es handelt sich um eine Einladung für eine Party. Hat dein gegenüber mit eingerechnet, wie lange das Drucken dauern wird? Wird er es im Copyshop machen lassen? Denk für deinen Kunden mit und rechne Puffer mit ein. Es hilft deinem Gegenüber natürlich auch ungemein, wenn du ihm sagst wofür der Puffer gedacht ist.

Und last but not least: Ganz unter uns: Hast du Bock auf das Projekt?

Solltest du das nicht haben, dann nimm das Projekt nicht an. Manchmal sagt uns unser Bauchgefühl ganz deutlich: Das ist nicht das Richtige.

Ich möchte an dieser Stelle aber auch nochmal darauf hinweisen: Wir betreiben hier ein Business. Wir verdienen damit Geld. Arbeiten und Geld verdienen darf auch mal anstrengend und nervig und blöd sein. Wenn du es dir also leisten kannst, einen bezahlten Auftrag abzulehnen: Jackpot. Do it. Wenn du in dem Auftrag aber einen Benefit für dich siehst und ihn zu (hoffentlich) vollster Zufriedenheit des Kunden erfüllen kannst, nimm ihn an.

Schauen wir uns den Final Checkup noch mal an:

Schau dir alle Informationen an und gehe Schritt für Schritt durch:

Was wird jeder einzelne Posten an Zeit aufwenden? Schreib die Posten einzeln auf und die Zeit daneben, die das Ganze brauchen wird. Jetzt kannst du sowohl den darin steckenden Aufwand für dich abschätzen, als auch genau das deinem Kunden / Freund / Bekannten gegenüber kommunizieren.

Und du kannst ziemlich easy herausfinden, was das Projekt kosten soll: In dem du einfach deine Stundenzahl mit deinem Tages- / oder Stundensatz multipliziert.

Wenn du all diese Steps einmal für dich und mit dem Kunden durchgehst, werdet ihr beide wissen ob die Zusammenarbeit eher YAY oder NAY sein wird. Und du bist bestens vorbereitet zu entscheiden: Mache ich den Job?

Viel Spaß und Erfolg dabei!

Happy Day für dich,

deine Lisa

 

 

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